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Grüne Woche in der Klasse 2a

Wir haben uns von Montag bis Mittwoch mit den Bienen beschäftigt. Zuerst haben wir uns Filme angesehen, um einige Informationen zu den Bienen zu bekommen. Dann konnten wir mit dem „Bienenheft“ starten. Es gab verschiedenen Aufgaben, die man mit Hilfe von Wissenskarten bearbeiten musste. Wir haben auch Bienen auf Zeitungspapier gemalt und ausgeschnitten und haben mit einer Blumenwiese für die Bienen angefangen, die wir aber in dieser Woche nicht fertig malen konnten.

Am Donnerstag waren wir im Walderlebniszentrum in Tennenlohe. Als erstes hat uns unser Betreuer Marc begrüßt und wir haben ein lustiges Kennenlernspiel gespielt, bei dem wir im Kreis standen und jeder seinen Namen und etwas zum Wald sagen und einen Reifen weitergeben musste, ohne die Hände loszulassen. Danach sind wir in ein Häuschen gegangen, in dem viele ausgestopfte Waldtiere waren. Marc hat uns verschiedene Felle gezeigt, die wir auch anfassen durften. Später sind wir durch ein riesiges Tor gelaufen, das wie der Stamm des größten Baumes der Welt ist. Wir sollten die Länge des Baumes erraten, indem wir unsere Schritte bis zu einer Markierung gezählt haben. Es waren 126 Schritte und ungefähr so viele Meter hoch ist der Baum. Nun sind wir weiter in den Wald gelaufen. Wir haben ein Spiel gespielt, bei dem immer zwei Kinder ein Amselpärchen gebildet haben. Diese mussten zunächst ein Nest aus Zweigen und allem anderen, was zu finden war, bauen. Die Amseln haben dann Kastanien als Eier bekommen, die sie vor den Habichten (drei Kindern) beschützen mussten. Gleichzeitig mussten sie aber mit einer Wäscheklammer als Schnabel Würmer (Zahnstocher) ins Nest holen. Danach sind wir weitergelaufen zu einer Lauschecke. Dort haben wir Essenspause gemacht und uns Waldwichtel aus Blättern und anderen Sachen gebastelt. Anschließend sind wir auf eine kleine Lichtung spaziert. Dort haben wir „Reh und Luchs“ gespielt. Da die Zeit schon vorbei war, mussten wir auch schon wieder zurück zum Eingang. Marc hat uns noch zwei Pflanzen gezeigt, die sich auf sehr seltsame Art fortpflanzen. Die Klette klettet sich mit ihren kleinen Widerhäkchen an vorbeilaufenden Tieren fest. Irgendwann fallen dann die Samen woanders ab. Beim Springkraut platzt die Schote, wenn ein Tier es streift und die Samen springen in alle Richtungen.

Am Freitag sind wir zum „Schwarzen Berg“ nach Boxdorf gewandert. Als wir dort angekommen sind, haben wir gesehen, dass der Berg gar nicht schwarz, sondern grün und eigentlich eher ein kleiner Hügel ist. Dort war auch ein Spielplatz. Wir haben Picknick gemacht und gespielt. Der Rückweg war ein bisschen anstrengend, weil es so heiß war.